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Publications - Author - Editor - Commentary

   
 

Publikationen

  über  kulturelle,  geschichtliche  und  politische  Aspekte  der  Dorfgemeinschaf  von   Sanktanna,
    aus  ihrer 265-jährigen Geschichte, von der Gründung 1742  bis zu  Beginn des 21.  Jahrhundert.
  Wenn wir über die Sanktannaer Gemeinschaft sprechen, unterscheiden wir zwei zeitlich und räumlich getrennte Phasen.
  Der  Hauptanteil bezieht sich auf die  in  Sanktanna  bis  zum Exodus in die Bundesrepublik Deutschland praktizierte und
  gepflegte  Dorfgemeinschaft,  die  ihre  Kontinuität (!)  in  verschiedenen  geografischen Regionen Deutschlands, vereint  in
  heimatlichen Organisationen,  wenn auch nur noch auf kulturellem Hintergrund, findet.
   
 

Sanktanna

 die Macht der Erinnerungen ? Macht und Ohnmacht liegen eng beieinander !
 
  Autoren die sich zum Ziel gesetzt haben, die Geschichte unserer Siedlergenerationen zu dokumentieren und ihren Enkeln
  zur  Verfügung  zu  stellen. Werden  diese  das  kulturelle  Erbe  auch  annehmen,  oder  aber  ad  acta  ablegen (?).
           
                                                                                                                     
 
 
 
 
 
 
 
 
 
           
  Jakob  Hübner,  Lehrer,  Kantor und  Journalist  erstellt unter der  Regie 
  der  HOG Sanktanna, die  erste Dokumentation  über die Großgemeinde
  Sanktanna.
  Im ersten  Band  "Monographie"  beschreibt der Autor die Entwicklung
  des Ortes Sanktanna, von der Gründung im Jahr 1742   bis  1985.
  Als Quellennachweis erwähnt der Verfasser : Sandor Marki, Christian
  Zenter und  Dr. Balanyi  György.  Die  Thematik  Ansiedlung,  Mundart,
  Sitten und Bräuche,  Schule und  Dorfgeschichten  beruhen größtenteils
  auf   Überlieferungen  und  schriftlichen  Vermerke   im  "Jahrbuch  des
  Piaristenlyzeums   und   Jahrbuch    der  Bürgerschule  aus   Sanktanna."
  Leider hat der Autor auf  aufwändige Recherchen verzichtet, deswegen
  sind viele Angaben ungenau und nicht  dokumentiert .
  Der  zweite Band ist ein Bilderband,  mit sehr eindrucksvollen  Bildern,
  aus dem Leben  der  Sanktannaer  Dorfgemeinschaft.
           
   

                     

   
  Andreas   Oster ,  hat   durch  aufwändige   Recherchen in  den  Kirchen-
  matrikeln  der   Gemeinde   Sanktanna und  in   einigen  Herkunftsorten
  der  deutschen Siedler, die  Geschichte  der  Besiedlung  von  Sanktanna 
  und die Lage der  Herkunftsorte nachgezeichnet.
  Der  Autor belegt  seine Ergebnisse mit Kopien aus  dem Wiener  Staats-
  archiv und den Archiven der Herkunftsorte.
  Nach   unserer   Einschätzung,    ist    die  These  über   die  Ankunft   der
  ersten  deutschen  Siedler,  1751,   im  Siedlungsgebiet   und  die  darauf
  folgende   Besiedlung  des  Ortes  Sanktanna    die   " Wahrscheinlichste."
   
   
   
       
       
   
  Dieses   Buch hat uns überzeugt. Eine Topleistung  des  Teams  der  HOG 
  Sanktanna/Freiburg. Wir haben das Gefühl unsere Tradition, Sitten und
  Kultur in den Kochrezepten  wieder zu finden.
  Es   ist   schon  erstaunlich, wie  die   Sanktannaer,  das  Schwäbische mit
  österreich-  ungarischen    Zutaten,   zu    einer   authentischen    Banater
  Koch- und   Backkultur  entwickelt haben.
  Harte Arbeit,  gutes  Essen und  frohe  Feste  im  Einklang  mit Tradition
  und Sitten  unter Wahrung von christlichen  Grundwerten, prägen das
  Bild eines guten Sanktannaer.
       
       
           
  Beim  Erststellen  der  Homepage "Sanktanna"  haben wir uns   das   Ziel  

                            

  gesetzt,   die    Thematik    "Sanktannaer   Mundart "   in   Bezug  auf    die
  Herkunftsorte der Siedler, zu behandeln. Auf  der Suche nach fundierten
  Dokumentationen mussten wir uns auf einzelne Beiträge im Heimatbrief
  der  HOG    Sanktanna   beschränken.  
  Diese   enthalten  zwar  Texte     in Sanktannaer  Mundart,  erheben aber
  nicht  den Anspruch  eines  Forschungsergebnisses.  Dies  hat  sich  jetzt
  alles  geändert.   Unsere   Landsfrau Barbara Novak  bereiste  viele   Ort-
  schaften  im  Kraichgau,  das  Kerngebiet  der  Herkunftsorte und hat  in
  Zusammenarbeit  mit  dem   "Heimatverein   Kraichgau  e.V.",  Nachfor-
  schungen  über  Mundart  und  Sitten unserer Vorfahren erstellt. 
  Das Ergebnis ist erstaunlich und verblüffend. Interessierte Webbesucher
  können    schon   mal   einen   Einblick    in    die    Thematik     "Mundart -
  Kraichgau  -   Sanktanna"    im    nebenstehenden   Link bekommen.   Die
  vollständige   Dokumentation  könnte eine der  anspruchvollsten  Werke
  über  die  Heimatgemeinde  Sanktanna  werden.
           
 

 
   
  Der  Heimatbrief  der  HOG  Sanktanna  berichtet  über Aktivitäten des
  Vorstandes der HOG und verschiedene Veranstaltungen der Landsleute
  von Sanktanna.
  Das  Design ist sehr ansprechbar und der Inhalt breit  gefächert.
  Besonders interessant sind Beiträge  über Vorgänge im alten Sanktanna.
  Diese verleiten  uns  zur folgenden Überlegung:
  Ein Teil unseres kulturellen Erbes scheint trotz  Aussiedlung gerettet zu
  sein.   Das ist sehr erfreulich.   Es stellt sich die Frage:   Ob  und  wie  wir
  250   Jahre   Sanktanna,    zukünftigen  Generationen vermitteln  können.
   
   
   
                         
   
   
  Anton    Bleiziffer   und   sein Team   HOG    Sanktanna -  Freiburg   hat 
  dieses Begleitheft zum Tonträger:
 

"Wie's  daheim  war - Heimatklänge  aus   Sanktanna"

  geschrieben.  Der Autor  und   Begründer   des   Freiburger   Singkreises, 
  schreibt  über  die   Entwicklung  der  Blasmusik  in  Sanktanna.   Anton
  Bleiziffer   versteht   die  Sanktannaer    Musikgeschichte,   als   Teil   des
  donauschwäbischen Traditionsreichtum.
   
   
   
   
       
   
  Hans Johann Reinholz  hat  dieses  wunderbare  Gesangbuch mit  viel
  Pathos  geschrieben.  Der Autor,  selbst  ein leidenschaftlicher  Musiker,
  sammelte in  mühsamer Arbeit 178 Liedertexte und Noten. 
  Das Buch vermittelt mit musikalischen und literarischen Komponenten 
  das  ganze  Spektrum  an   Gefühlsempfindungen  der  Sanktannaer.
  Es   ist  der  Ausdruck    an    Freude,   Leiden   und  Liebe;     Pflicht- und 
  Traditionsbewusstsein,  Heimat  und Freiheitsverlust -   gesungen    im :
  Gassenlied,     Brauchtumslied,    Ständelied,   Heimatlied,  Mutterlied,
  Kunstlied, Soldatenlied, Lagerlied, Abendlied, Mundartlied  oder eine
  Ballade.
   
   
                       
  Alf    Kührt,   Beauftragter    der    HOG  Sanktanna    mit   dem    Projekt  
  "Ahnenforschung",       fasst     die    Ergebnisse     seiner   Tätigkeit     im  
  "Familienbuch  Sanktanna"   zusammen.
  Dieses  Buch versetzt   jeden  Sanktannaer   in  die  Lage,  seinen  Stamm-
  baum  nachzuzeichnen.  Es  bleibt  wohl  unsere  einzige Abstammungs-
  Urkunde und die sollte im Regal jedes Sanktannaer stehen.
       
   
   
  Dieses Buch ist eine  umfassende Dokumentation über Sitten, Bräuche,
  Mundart  und   Kleidung   unserer  Vorfahren   aus    dem    Kraichgau.
  Frau  Novak  spannt  einen Bogen,  zwischen  der Tradition   aus  dem
  Kraichgau und Sanktanna.
  Alle gesellschaftlichen Aspekte sind  in vollem Umfang in Bildern und
  Texten dokumentiert.
  Wir wünschten  uns, in  den folgenden Ausgaben, die Gewichtung auf
  ein Bilderbuch zu legen.
   
  Zu beachten:     "Die Macht der Bilder"   
   
   
                            
       
       
   
   
  Auqarell-Malerei     von     Katharina     Emeneth.   Katharina      Emeneth,  
  geboren  in    Sanktanna, thematisiert Beobachtungen aus dem bäuerlich
  geprägten  Alltag  im Banat -  Empfindungen aus  ihrer   Kindheit.
  Wir  glauben,  in   ihren  Malereien,  auch   unser Sanktanna zu erkennen.
   
   
       
       
       
  Egon Leopold  Dörner, Sohn des Historikers Egon Dörner, schrieb dieses
  Heft,  im Jahr 1999,  zum Gedenken an die Ereignisse des  Antonikrieges,
  vor 100 Jahren,   für  die  Menschen  der   idyllischen Banater  Gemeinde
  Sanktanna.
  Egon   Dörner,   Historiker,   Journalist,   Lehrer  und   zuletzt  Leiter  des
  Arader    Museums, hat  in   langjähriger Kleinarbeit  Akten  im  Arader
   Staatsarchiv  untersucht,   zeitgenössische  Publikationen aller  Art   in
  den Bibliotheken von  Arad,  Bukarest, Klausenburg, Großwardein  und
  Temeswar durchgeblättert.
  Die blutigen Ereignisse des 17. Januar. 1899, hat die Gemeinde Sanktanna
  in   das  Scheinwerferlicht der  Geschichte  gestellt.   Ein  lokales  Ereignis,
  ohne   nationalpolitischen   Hintergrund,   wird    durch  die   politischen
  Parteien  im   Vielvölkerstaat  Ungarn,  gegen Ende  des  20. Jahrhundert,
  mit dem Etikett einer sozialistischen Revolte versehen. Es ist aber unver-
 

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kennbar, dass  die Beteiligten wenig Besitz hatten oder Besitzlose waren.
           
   " Die Schwaben,  eine  beendete Mission? "                   
  Der   Autor   dieses  Buches,   Dr  Zerna,  schreibt über   die  Mission   der
  Schwaben in  Sanktanna und den  anschließenden  Exodus.
  Das Buch ist in zwei Teile gegliedert. Im ersten Teil beschreibt der Autor
  die   Besiedlung  des Ortes  und  die  Entwicklung  der    deutschen  Dorf-
  gemeinschaft. Dr Zerna zieht einen Vergleich zur  rumänischen Gemein-
  schaft in Komlosch und begründet den Unterschied.
  Im  zweiten Teil  beruft sich der Autor auf eine repräsentative  Umfrage
  und beschreibt die Schwierigkeiten der Schwaben nach ihrer Ankunft in
  Deutschland.
  Dr. Zerna stellt folgende Frage in den Raum und gibt eine provozierende
  Antwort:
  "Warum  zeigen die Töchter und Söhne  der  Sanktannaer  Schwaben  so
  wenig Interesse an ihrem Heimatort ? Die viel beschworene Heimatliebe  
  zu Sanktanna war wohl doch geringer als zum Vaterland  Deutschland "
           
 

     
  Sanktanna  gedenkt  im  Jahr  2008  der großen  Brandkatastrophe vom
  Jahr 1858.
  Die  HOG Sanktanna/Böblingen  hat   durch  ihren     Stellvertretenden
  Vorsitzenden Herrn  Johann Schwartz  in  Zusammenarbeit mit  Herrn
  Professor Trifa Romeo, freies Mitglied der Universität Arad, eine  Doku-
  mentation mit Berichten aus dem Arader Staatsarchiv erstellt.
  Satzbau und  Orthografie wurden bei der Umschreibung des  Berichtes
  überwiegend beibehalten.
  Die Dokumentation wird ab November dieses Jahres, nach dem Oktober
  Update,  auf unserer Homepage erscheinen
  Für  Interessenten  stellen  wir,  kostenlos,  auch    eine   Hardcopy    zur 
  Verfügung.
   
       

 

  Dieses  Buch  könnte zum  Bestseller  sanktannaer  Koch- und Backkunst

  werden,  wenn - ja wenn  es zur Verfügung stünde.  Leider  ist  die  erste
  Auflage vergriffen.
  Kinder und  Enkelkinder  unserer  bekannten   sanktannaer     Hochzeits- 
  Köchin  Rosemarie  Barthelme,  alias  Lenzlare, haben  in  Liebe und  An-
  erkennung alle Rezepte, Koch-und Backgeheimnisse zusammengetragen
  und in einem Buch erfasst.
  Somit wären alle Erfahrungen, einer in sich aufgehenden Koch-und Back-
  Kultur   von   schwäbischer,  österreichischer,  ungarischer   und   sogar
  rumänischer Küche vereint.
  Wir  hoffen,  dass dieses Buch, trotz aktueller Probleme  über eine  Neu-
  auflage,   schon  zu  Ehren  von  Fr. Barthelme (Lenzlare) unseren  nach-
  folgenden  Generationen,   als   Traditionsgut     zur   Verfügung     steht,
  alles andere wäre ein Teilverlust unserer eigenen Identität.